Depotgebühren

Wichtige Kriterien zum Depot Vergleich – die Depotgebühren

Überblick Depotgebühren

Alle Depotgebühren finden Sie beim Broker Vergleich in der Spalte „Depotgebühren p.a.“

Die meisten Depots sind mittlerweile zum Glück ohne Einschränkungen kostenlos, die Depotgebühren wurden mit zunehmenden Wettbewerb in den letzten Jahren abgeschafft.

Versteckte Depotgebühren

So vermeiden Sie Negativzinsen

Je nach Depot gibt es „versteckte“ Depotgebühren die Sie einfach vermeiden können. Dazu zählen unter anderem Negativzinsen, wenn Sie zu viel Geld auf dem Verrechnungskonto beim Broker parken.

Lösung bei ETF Sparplänen
Anstatt von Zeit zu Zeit große Summen zu überweisen, legen Sie die Sparrate lieber als Dauerauftrag an, sodass das Geld 2-3 Tage vor der Sparplanausführung auf dem Verrechnungskonto eingeht. Oder lassen Sie die Sparrate per Lastschrift einziehen (je nach Depot verfügbar).

Aktiver Handel
Wenn es einmal schnell gehen muss, kann auch eine Echtzeitüberweisung hilfreich sein, die bei Ihrer Hausbank meistens nicht mehr als 0,3 € kostet. Der Betrag sollte spätestens am selben Tag verfügbar sein, bei Direktbanken ist das Geld ohnehin direkt verfügbar.

Überschätzt
Und die Negativzinsen sind hinsichtlich ihrer Auswirkungen häufig überschätzt, da sie erst ab hohen Beträgen (z.B. 100.000 €) anfallen, oder erst nach einer Investitionsphase von 3 Monaten berechnet werden. Und auch dann sind die Gebühren in der Regel überschaubar:

Rechen-Beispiel für typische Negativzinsen von 0,5% pro Jahr ab 5.000 €
Ø 10.000 € Guthaben (auf Verrechnungskonto) ergeben 25 € Zinsen pro Jahr (5.000 € * 0,005 = 25€).

Sie sollten aufpassen, wenn auf den gesamten Depotwert eine Depotgebühr erhoben wird. Das ist zum Glück nur selten der Fall, Sie finden diese Info in unserem Depot-Vergleich in der Spalte „Ordergebühren p.a.“.

Besser kein zu hoher Spread

Bei einem höherem Spread (Risikoaufschlag) wird z.B. eine Aktie faktisch zu einem etwas teureren Kurs gekauft (bid) und etwas günstiger verkauft (ask).

Der Spread ist gegebenenfalls höher, wenn nur wenige Handelsplätze verfügbar sind (häufiger bei Neobrokern der Fall) und/oder Sie außerhalb der normalen Handelszeiten der Börsen handeln.

Auch beim sogenannten „Market-Maker Modell“, bei dem der Broker den Kurs stellt, können die Spreads höher sein.

Über die Jahre können so hohe Summen zusammenkommen, deshalb sollten Sie auf einen niedrigen Spread achten und unbedingt innerhalb der üblichen Handelszeiten traden.

Hier finden Sie kompakte FAQs zum Spread

Mindestaktivität und Mindesteinlage beachten

Viele Anbieter erhaben eine kleine Gebühr von ca. 1 € – 4 € pro Monat, wenn nicht mindestens 1 – 2 Trades pro Quartal stattfinden (gilt auch für Sparplanausführungen). Dadurch müssen weniger Depotleichen verwaltet werden, wodurch die Gebühren für alle Kunden günstiger werden.

Die professionellen Online Broker mit Fokus auf aktivem Trading erheben eine Mindesteinlage von einmalig 2.000 €, da Kleinstanleger weniger zur Zielgruppe dieser Broker gehören (z.B. beim Handel über Interactive Brokers). Der Betrag muss nur einmalig zur Depoteröffnung eingezahlt werden und kann danach grundsätzlich auch wieder für andere Zwecke verwendet werden.

Dazu auch interessant: Wissenswertes zu den Ordergebühren

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